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12.03.2019 - Tierrettung aus Gewässer nach Verkehrsunfall

Erstellt von Mathias Renn
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Einsatzdaten:

Einsatzort: Stans, Unterinntalstraße L215
Alarmierungszeit: 09:10 Uhr
Einsatzende: 10:45 Uhr
Alarmierung per: Sirene & Pager Sammelruf

Kräfteübersicht:

Einsatzleiter: OBI Simon Mair
Mannschaftsstärke: 12
Fahrzeuge: LFB-A, LAST
Weitere Kräfte: Polizei

Kurz nach 09:00 ging bei der Leitstelle der Notruf zu einer Tierrettung ein. Spaziergänger hatten in den Stanser Auen eine Hirschkuh im Gießenbach entdeckt, welche nicht mehr im Stande war, diesen zu verlassen und alarmierten daraufhin die Feuerwehr. Am Einsatzort angekommen gelang es dem Tier von selbst, das Gewässer zu verlassen, jedoch war es an den Hinterläufen schwer verletzt. Den Grund dafür fand man auch bald heraus, auf der Straße lagen Fahrzeugteile, welche auf einen heftigen Zusammenstoß mit einem PKW schließen lassen. Vom Fahrzeug sowie dem Lenker fehlte jede Spur, jedoch die Spuren im Schnee deuteten darauf hin, dass der Unfall sich bereits in den Morgenstunden ereignet haben musste. Aufgrund der schweren Verletzungen und der Tatsache, dass das Tier schon mehrere Stunden leiden musste, wurde die Hirschkuh letztlich vom Jäger von ihren Qualen erlöst. Die Feuerwehr Stans sicherte während der Ermittlungen die Unfallstelle ab. 

Etwaige Zeugen des Unfalles werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Schwaz unter 059133 7250-100 zu melden!