
23.05.2020 - Einsätze durch starken Sturm
Einsatzdaten:
Kräfteübersicht:
Am späten Samstag Nachmittag zogen die Vorboten einer Kaltfront mit heftigen Windböen um die 70 km/h über das Tiroler Unterland. Dadurch mussten im gesamten Ortsgebiet einige Einsätze abgearbeitet werden. Zum Anfang musste bei der Screeningstraße beim Mausefalle Parkplatz ein Zelt, das vom Wind stark deformiert wurde, abgebaut werden. Zusätzlich wurden die Absperrungen derweil sicherheitshalber umgelegt. Auch bei einigen Baustellen waren Bauzäune umgestürzt. Diese wurden nicht aufgerichtet sondern derweil bei Seite geräumt, um ein erneutes Umstürzen zu vermeiden.
Währenddessen ging über die Leitstelle ein weiterer Alarm ein - am östlichen Ortsrand oberhalb im Wald soll es starke Rauchentwicklung geben. Sofort machten sich KDOFA und TLFA auf den Weg, um die Lage zu erkunden. Vor Ort war bereits die Feuerwehr Jenbach im Einsatz, eine Hochspannungsleitung war gerissen und hatte dadurch den Waldboden in Brand gesetzt. Da die Kameraden aus Jenbach die Lage unter Kontrolle hatten, rückte die Mannschaft aus Stans wieder ab, um im eigenen Ortsgebiet weitere Einsätze abzuarbeiten.
Anschließend wurden die Wanderwege rund um Stans sowie die Wolfsklamm von einem Fußtrupp kontrolliert. Am Heuberg blockierten einige umgestürzte Bäume die Zufahrtsstraße zu den drei Höfen. Trotz Fahrverbot in diesem Bereich waren auch einige Wanderer mit ihren Fahrzeugen eingesperrt. Um den dort wohnenden Personen die Zufahrt zu ermöglichen und damit die Wanderer nach Hause konnten, wurde die Straße so gut es ging freigeräumt.
Nach gut drei Stunden waren alle Einsätze soweit abgearbeitet und auch die Wetterlage entspannte sich wieder.